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Wissenschaft sichtbar machen: Conny Schneider im Porträt

Großartige Ideen allein verändern die Welt nicht. Sie müssen kommuniziert, geteilt und gemeinsam weiterentwickelt werden.

Diese Überzeugung prägt die Arbeit von Conny Schneider. Mit ihrem Hintergrund in Biotechnologie und Tissue Engineering kennt sie die Herausforderungen, denen Forschende bei der Entwicklung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse begegnen. Heute reicht ihre Mission jedoch weit über das Labor hinaus.

Als Koordinatorin des NanoPrecMed-Konsortiums und Leiterin der Wissenschaftskommunikation am Ludwig Boltzmann Institut für Traumatologie (LBI Trauma) unterstützt Conny Forschende dabei, ihre Arbeit verständlich zu vermitteln, wertvolle Kooperationen aufzubauen und den gesellschaftlichen Nutzen wissenschaftlicher Forschung zu maximieren.

Wissenschaftskommunikation bedeutet weit mehr, als komplexe Inhalte einfach zu erklären. Sie verbindet Forschende mit der Industrie, Gesundheitsfachkräften, politischen Entscheidungsträgern und der breiten Öffentlichkeit. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit, der Wissens- und Technologietransfer wird gefördert und innovative Ideen finden ihren Weg aus dem Labor in die Praxis. Genau dieser Ansatz steht im Mittelpunkt von NanoPrecMed. Das Projekt vereint Partner aus Österreich und Tschechien, um Nanomedizin und Präzisionsmedizin durch interdisziplinäre Forschung, Wissensaustausch und grenzüberschreitende Zusammenarbeit voranzubringen. Indem Fachwissen über Institutionen und Disziplinen hinaus gebündelt wird, trägt NanoPrecMed dazu bei, wissenschaftliche Erkenntnisse in innovative Lösungen für die Gesundheitsversorgung der Zukunft zu verwandeln.

Ein wesentlicher Bestandteil dieses Weges ist die Zusammenarbeit. Gemeinsam mit InnovPrecMed stärkt das NanoPrecMed-Konsortium die grenzüberschreitende Kooperation zwischen Österreich und Tschechien und bringt Forschende, Kliniker:innen, Innovationsfachleute und Industriepartner:innen zusammen.

Im Rahmen der vom InnovPrecMed-Projekt entwickelten Interviewreihe „Innovation Leaders“ teilen Expert:innen aus Forschung, Gesundheitswesen und Innovation ihre Erfahrungen und Perspektiven darauf, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete gesellschaftliche Wirkung überführt werden können. In der neuesten Folge spricht Conny darüber, warum Kommunikation ein unverzichtbarer Bestandteil des Innovationsprozesses ist, wie starke Netzwerke den wissenschaftlichen Fortschritt beschleunigen können und weshalb Zusammenarbeit die Grundlage für nachhaltige Wirkung in der Forschung bildet.

🎥 Sehen Sie sich hier das vollständige Interview an und erfahren Sie, warum Wissenschaftskommunikation zu den wichtigsten Motoren der Innovation zählt.